EXMYSTIKA Die Entdeckung des Steinzeitgeldes

EXMYSTIKA untersucht eine mögliche Frühform von Geld an der Mittelmeerküste bei Hyères. Der Film führt von der Zukunft des digitalen Geldes zurück bis in die Steinzeit. Im Mittelpunkt stehen runde, glatt geschliffene Steinobjekte vom Strand von »Les Salins« in Südfrankreich. Bisher gilt die Münze der Lyder und Chinesen vor etwa 2.700 Jahren als entscheidender Anfang des Geldes. EXMYSTIKA rekonstruiert eine ältere Möglichkeit. Nach einem Erdbeben vor 5.000 Jahren entstehen dort Salinen. Die Steinobjekte könnten zur Kontrolle von Salz, Milch und anderen Waren dienen. Trifft diese Nutzung zu, beginnt die Geschichte des Handels mit Geld deutlich früher als bisher angenommen.

EXMYSTIKA Der Atem der drei Jungfrauen

Der Film behandelt den mythologischen Spruch vom Atem dreier Jungfrauen, der die Toten wieder zum Leben erweckt. Im Zentrum steht die Frage, ob diese Überlieferung keinen Zauberspruch beschreibt, sondern den verschlüsselten Hinweis auf eine antike Gerätschaft. Zeitlich führt die Spur in die Spätantike. Glas ist in dieser Epoche kein Luxusgut, sondern ein industriell hergestelltes Material. Zentren wie Aquileia und Colonia Claudia Ara Agrippinensium zeigen, dass Glas im Alltag verfügbar ist und technische Konstruktionen grundsätzlich denkbar sind. Die bisherige Annahme liest den Spruch vor allem mythologisch oder okkult. Die Wiederbelebung der Toten erscheint dabei wie ein Wunder. EXMYSTIKA liest die Aussage dagegen technisch. Der Atem der drei Jungfrauen beschreibt keinen magischen Vorgang, sondern einen qualitativen Hinweis zur Erhitzung …