EXMYSTIKA die Ermordung Merlins

Am Ende der Spätantike verschwindet Merlin unter ungeklärten Umständen im Wald von Brocéliande. Die Artusromane des Vulgata-Zyklus erzählen von einer Reise mit Nimue, einem Weißdornbusch und einer Höhle, die plötzlich spurlos verschwindet. Bis heute ist die Geschichte eine magische Legende aus der Welt des »King« Artus. EXMYSTIKA rekonstruiert hinter der Erzählung einen politischen Mordfall um einen kaiserlichen Nachfahren und einen verborgenen Hort der Gothen. Die Spur führt von Camelot in der Bretagne bis zu einem möglichen Grab im Wald von Brocéliande und verändert den Blick auf eine der bekanntesten Figuren aus den Erzählungen des frühen Mittelalters.

EXMYSTIKA Jesus, geboren 297 nach Christus

Der Film untersucht die Herkunft Jesu und rekonstruiert seine Geburt vor dem Hintergrund römischer Machtpolitik, verbotener Religionen und gezielter Geschichtsumdeutungen. Im Zentrum stehen Maria Minervina, Constantinus Null und Flavius Iulius Crispus der Zweite alias Jesus.
Die Handlung spielt am Ende des dritten Jahrhunderts nach Christus, insbesondere zwischen den Jahren zweihundertvierundsiebzig und dreihundert nach Christus.
Die Rekonstruktion führt nach Aelia Capitolina, dem heutigen Jerusalem in Israel, sowie in die römischen Machtzentren des spätantiken Imperiums …

EXMYSTIKA Die Entdeckung des Steinzeitgeldes

EXMYSTIKA untersucht eine mögliche Frühform von Geld an der Mittelmeerküste bei Hyères. Der Film führt von der Zukunft des digitalen Geldes zurück bis in die Steinzeit. Im Mittelpunkt stehen runde, glatt geschliffene Steinobjekte vom Strand von »Les Salins« in Südfrankreich. Bisher gilt die Münze der Lyder und Chinesen vor etwa 2.700 Jahren als entscheidender Anfang des Geldes. EXMYSTIKA rekonstruiert eine ältere Möglichkeit. Nach einem Erdbeben vor 5.000 Jahren entstehen dort Salinen. Die Steinobjekte könnten zur Kontrolle von Salz, Milch und anderen Waren dienen. Trifft diese Nutzung zu, beginnt die Geschichte des Handels mit Geld deutlich früher als bisher angenommen.

EXMYSTIKA Der Atem der drei Jungfrauen

Der Film behandelt den mythologischen Spruch vom Atem dreier Jungfrauen, der die Toten wieder zum Leben erweckt. Im Zentrum steht die Frage, ob diese Überlieferung keinen Zauberspruch beschreibt, sondern den verschlüsselten Hinweis auf eine antike Gerätschaft. Zeitlich führt die Spur in die Spätantike. Glas ist in dieser Epoche kein Luxusgut, sondern ein industriell hergestelltes Material. Zentren wie Aquileia und Colonia Claudia Ara Agrippinensium zeigen, dass Glas im Alltag verfügbar ist und technische Konstruktionen grundsätzlich denkbar sind. Die bisherige Annahme liest den Spruch vor allem mythologisch oder okkult. Die Wiederbelebung der Toten erscheint dabei wie ein Wunder. EXMYSTIKA liest die Aussage dagegen technisch. Der Atem der drei Jungfrauen beschreibt keinen magischen Vorgang, sondern einen qualitativen Hinweis zur Erhitzung …